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Enterprise Architecture Management für die öffentliche Verwaltung
Öffentliche Verwaltung & Public Sector

Enterprise Architecture Management für die öffentliche Verwaltung

Enterprise Architecture Management für Behörden, Kommunen und öffentliche Einrichtungen: Zielarchitektur der Fachverfahrenslandschaft, Registerbezüge und Architektur-Governance — im Rahmen von OZG, E-Government-Gesetzen und BSI-IT-Grundschutz.

Überblick

Die Leistung auf einen Blick

Verwaltungsspezifische Architekturarbeit

Fachverfahren, Register, Fachlichkeit aus Rechtsnormen und langlebige Verfahrenszyklen folgen anderen Regeln als Konzern-IT. Wir modellieren die Verwaltungslandschaft entlang von Fachaufgaben, nicht entlang von Produktnamen.

Im deutschen Regulierungsrahmen

Onlinezugangsgesetz, E-Government-Gesetze von Bund und Ländern, BSI-IT-Grundschutz, DSGVO und Barrierefreiheitsanforderungen sind Randbedingungen der Zielarchitektur — nicht nachgelagerte Prüfpunkte.

Vergabefähige Ergebnisse

Architekturartefakte werden so aufbereitet, dass sie in Leistungsbeschreibungen, Vergabeunterlagen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen nach WiBe direkt weiterverwendet werden können.

Typische Herausforderungen

Warum Kunden diese Leistung anfragen

Historisch gewachsene Fachverfahrenslandschaft ohne Gesamtbild

OZG-Umsetzung ohne tragfähige Zielarchitektur dahinter

Silo-Register und fehlende Interoperabilität zwischen Verfahren

Architekturkompetenz nicht dauerhaft im Haus verfügbar

Was enthalten ist

Leistungsumfang

Unser EAM-Angebot für die öffentliche Verwaltung umfasst typischerweise:

Bestandsaufnahme der Fachverfahren

Strukturierte Erfassung der Fachverfahren mit Rechtsgrundlage, Fachaufgabe, Verantwortlichkeit, Schnittstellen, Registerbezügen und Verfahrens-Lebenszyklus.

Zielarchitektur der Verwaltungs-IT

Zielbild über Fachaufgaben-, Anwendungs-, Daten- und Technologieschicht mit expliziter Berücksichtigung von Interoperabilität, Nachnutzung und Datenschutz.

Umsetzungs- und Migrationsplan

Priorisierte Sequenz für Verfahrensablösungen, Registeranbindungen und Konsolidierungen, abgestimmt auf Haushalts- und Vergabezyklen.

Architektur-Governance

Architekturboard, Prinzipien, Referenzarchitektur und Prüfraster, mit dem neue Verfahren und Beschaffungen vor der Vergabe bewertet werden.

Unser Ansatz

Wie wir vorgehen

1

1. Verfahrens- und Architekturaufnahme

Fachverfahren, Register, Schnittstellen und laufende Digitalisierungsvorhaben erfassen und bewerten — inklusive End-of-Life- und Abhängigkeitsrisiken.

2

2. Zielarchitektur

Zielbild entlang der Fachaufgaben entwerfen, Nachnutzungspotenziale und Standardisierungsoptionen identifizieren und mit Fachbereichen abstimmen.

3

3. Migrations- und Vergabeplanung

Umsetzungsreihenfolge festlegen und Architekturvorgaben so formulieren, dass sie in Leistungsbeschreibungen einfließen können.

4

4. Architektur-Governance verankern

Architekturboard, Prinzipien und Prüfraster etablieren und die zuständigen Referate befähigen, die Architekturfunktion selbst zu führen.

Liefergegenstände

Was Sie mitnehmen

Fachverfahrensregister

Bewerteter Bestand aller Fachverfahren mit Rechtsgrundlage, Verantwortlichkeit, Schnittstellen, Registerbezügen und Risikomarkierung.

Zielarchitektur-Dokument

Dokumentierte Zielarchitektur über alle Schichten, ArchiMate®-modelliert und für Leitungsebene wie Fachreferate lesbar aufbereitet.

Migrations- und Umsetzungsplan

Priorisierte Sequenz mit Abhängigkeiten, Aufwandsklassen und Bezug zu Haushalts- und Vergabezyklen.

Architektur-Governance-Modell

Geschäftsordnung des Architekturboards, Architekturprinzipien und Prüfraster für neue Verfahren und Beschaffungen.

Verwandte Frameworks

Diese Leistung unterstützt häufig Anforderungen in folgendem Bereich:

Warum unser Ansatz

Was uns von anderen unterscheidet

Erfahrung aus Behördenprojekten, nicht aus dem Foliensatz
Herstellerneutral — keine Bindung an Verfahrensanbieter
Senior-Architekten, keine Junior-Pyramide
Artefakte, die in Vergabeunterlagen weiterverwendbar sind
Der Portamus Unterschied

Portamus GmbH ist eine unabhängige Enterprise-Architecture-Beratung aus Oberhausen für Behörden, Kommunen und öffentliche Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Wir bauen Enterprise Architecture Management in der öffentlichen Verwaltung auf: Wir erfassen die Fachverfahrenslandschaft entlang der gesetzlichen Fachaufgaben, entwerfen eine Zielarchitektur, die Interoperabilität und Nachnutzung von Beginn an mitdenkt, und verankern eine Architektur-Governance, die neue Verfahren vor der Vergabe prüft.

Verwaltungs-IT folgt anderen Regeln

In der Privatwirtschaft ist die Fachlichkeit gestaltbar, in der Verwaltung ist sie durch Rechtsnormen gesetzt. Fachverfahren laufen über 10 bis 20 Jahre, Beschaffungen sind an Vergaberecht und Haushaltszyklen gebunden, und die Datenhaltung ist durch Register- und Datenschutzvorgaben eingeschränkt. Ein Architekturvorgehen, das diese Randbedingungen erst am Ende als Prüfpunkte behandelt, produziert Zielbilder, die nicht umsetzbar sind. Wir setzen sie an den Anfang: Onlinezugangsgesetz, E-Government-Gesetze von Bund und Ländern, BSI-IT-Grundschutz, DSGVO und digitale Barrierefreiheit sind Gestaltungsparameter der Zielarchitektur.

Von der Verfahrensübersicht zur Architektur-Governance

Der Einstieg ist fast immer dieselbe Lücke: Es gibt keine belastbare Gesamtübersicht der Fachverfahren. Wir erheben sie strukturiert — mit Rechtsgrundlage, Fachaufgabe, fachlicher und technischer Verantwortlichkeit, Schnittstellen, Registerbezügen und Ablösereife. Daraus entsteht das Zielbild, aus dem Zielbild der Migrationsplan und aus dem Migrationsplan das Prüfraster, mit dem künftige Verfahren und Beschaffungen bewertet werden. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt unser Projektbericht zur EA-Modernisierung einer Steuerverwaltung sowie der Beitrag Enterprise Architecture in der öffentlichen Verwaltung.

Unabhängig von Verfahrensanbietern

Wir verkaufen keine Software, implementieren keine Fachverfahren und erhalten keine Provision von Anbietern. Für den öffentlichen Sektor ist das der entscheidende Punkt: Die Architekturempfehlung und die spätere Vergabeentscheidung bleiben sauber getrennt. Unsere Artefakte sind bewusst so aufgebaut, dass sie in Leistungsbeschreibungen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Angebotsbewertungen direkt weiterverwendet werden können.

Einstieg

  1. Erstgespräch mit einem Senior-Architekten zu Ausgangslage, Rechtsrahmen und anstehenden Vorhaben.
  2. Verfahrensaufnahme und Zielbild als abgegrenztes Vorhaben über acht bis zwölf Wochen.
  3. Architektur-Governance aufbauen und die zuständigen Referate befähigen, sie selbst zu führen.

Weiterführend: unsere Enterprise-Architecture-Beratung, die Branchenseite Öffentliche Verwaltung & Verteidigung und die regionale Seite EA-Beratung in NRW.

Häufige Fragen

Fragen zu Enterprise Architecture Management für die öffentliche Verwaltung

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