Ein internationaler Modehändler mit komplexem IT-Betrieb hatte drei kritische Lücken: keine einheitliche CMDB, kein standardisiertes Release-Management und keine gemeinsamen, automatisierten Deployment-Verfahren für seine Host- und Java-Entwicklung. Portamus konzipierte und implementierte eine ITIL-konforme CMDB mit automatisierter Asset-Discovery und Nagios-Integration, spezifizierte und realisierte das Release-Management für Host (ChangeMan z/OS) und Java-Entwicklung mit Serena PPM und definierte alle SLAs und OLAs zwischen internen und externen Beteiligten — Release-Management produktiv bis dato.

Mode & Einzelhandel: ITSM-Modernisierung mit automatisierter CMDB
ITIL-CMDB mit automatisierter Asset-Discovery, Release-Management mit ChangeMan z/OS und Serena PPM — Release-Management produktiv seit 02/2013, CMDB und SLAs vollständig operationalisiert.
Das Projekt auf einen Blick
Ausgangssituation
Ein internationaler Modehändler mit dediziertem IT-Betrieb benötigte zuverlässige Informationen in der CMDB, Optimierungen im Release-Management und keine automatisierten Deployment-Verfahren — Prozesse für Host- und Java-Entwicklung liefen weitgehend entkoppelt.
Fehlende CMDB und Asset-Management
Configuration Items wurden nicht automatisiert erfasst — eine ITIL-konforme CMDB mit klaren Datenstrukturen und automatischer Pflege fehlte.
Manuelle Release-Prozesse ohne Automatisierung
Host-Entwicklung (ChangeMan z/OS) und Java-Entwicklung liefen ohne integrierten Release-Prozess — Deployments und Freigaben erfolgten manuell.
Keine definierten SLAs und OLAs
Service Level Agreements und Operational Level Agreements zwischen internen und externen Beteiligten waren nicht definiert — Verantwortlichkeiten blieben unklar.
Unser Vorgehen
ITIL-CMDB mit automatisierter Asset-Discovery
Portamus konzipierte die CMDB-Datenstruktur, implementierte Asset-Discovery-Services zur automatisierten Pflege der Configuration Items und band Nagios zur Systemüberwachung an.
Release-Management mit ChangeMan z/OS und Serena PPM
Das Release-Management wurde spezifiziert und für Host- und Java-Entwicklung implementiert — inklusive automatisierter Deployment-Verfahren und Serena PPM für Projektmanagement und Budgetierung.
SLA- und OLA-Definition
Service Level Agreements und Operational Level Agreements wurden definiert, dokumentiert und durch Monitoring-Mechanismen überwacht — klare Verantwortlichkeiten wurden etabliert.
Was sich verändert hat
Produktiv bis heute
Das Release-Management ist produktiv und steuert Host- und Java-Entwicklung mit einheitlichen Prozessen.
Asset-Discovery
Configuration Items werden durch automatisierte Asset-Discovery-Services gepflegt — manuelle CMDB-Pflege entfällt.
SLAs und OLAs
Service Level Agreements und Operational Level Agreements zwischen internen und externen Beteiligten sind vollständig definiert und werden überwacht.
CMDB
Die CMDB entspricht dem ITIL-Standard und ist vollständig in Service-Desk, Change Management und Asset Management integriert.
Was dieses Projekt erfolgreich machte
CMDB-Datenqualität entscheidet
Eine CMDB mit schlechter Datenqualität ist wertlos — automatisierte Asset-Discovery-Services sind der Schlüssel zu einer verlässlichen, aktuellen Datenbasis.
Host- und Java-Entwicklung integrieren
Wenn Host- und Java-Entwicklung in separaten Release-Zyklen operieren, entstehen Abhängigkeiten, die schwer zu managen sind — ein integrierter Release-Prozess ist die Lösung.
SLAs ohne Monitoring sind Papier
Definierte SLAs entfalten nur dann Wirkung, wenn sie durch Monitoring-Mechanismen überwacht werden — SLA-Management und Systemüberwachung müssen integriert betrachtet werden.
Weitere Kundenergebnisse
Europäische Luftfahrtbehörde: Konzeption des Vorfallmeldesystems IORS
Verbesserungsfähiges digitales System für interne Luftfahrtvorfälle, notwendige Integration mit EU-Standard ECCAIRS
Prozesskonzeption IORS, ECCAIRS-Integrationsarchitektur, SAP-Integrationsbewertung, Schulung
IORS produktiv (easa.europa.eu/iors), ECCAIRS integriert, EU-weiter Datenaustausch
Gesundheitswesen: ITSM-Architektur für 22 Krankenhäuser in Singapur
Fragmentiertes ITSM über 6 Cluster und 22 Krankenhäuser, keine einheitliche SLA-Überwachung
Gesamtkonzeption ITSM-Architektur (8 Prozessbereiche), Monitoring-Konzept, Integrationsdesign für 4 Systeme
Einheitliche ITSM-Architektur für 54-Mio.-$-Programm, SLA-fähiges Monitoring, Integrationskonzept geliefert
Versicherungskonzern: Konzernweites Identity & Access Management
Kein automatisiertes, konzernweites IAM, manuelle Berechtigungsprozesse, aufwändige Audit-Auswertungen
IAM-Architektur mit Pre-Boot-Authentication, konzernweites Rollen-/Berechtigungskonzept, Dashboards
Konzernweites IAM produktiv, lückenlose Audit-Trails, 3 IAM-Systeme integriert