Die Konsolidierung der IT-Rechenzentren von 22 Krankenhäusern in 6 Cluster-Gruppen Singapurs war eines der komplexesten Gesundheits-IT-Projekte der Region — mit einem Budget von 54 Mio. US-Dollar und höchsten SLA-Anforderungen für gesundheitskritische Systeme. Als Interim Chief Architect konzipierte Portamus die ITSM-Architektur über alle 8 Prozessbereiche, entwarf ein Monitoring-System zur Echtzeit-Überwachung der SLAs und spezifizierte die Schnittstellen zwischen InControl Asset Management, Up.Time Service Monitoring, SAP ERP FI/CO Billing und Serena Service Manager — in enger Zusammenarbeit mit den IT-Managern der Krankenhauscluster, dem Service-Provider und dem staatlichen Rechenzentrumsbetreiber.

Gesundheitswesen: ITSM-Architektur für 22 Krankenhäuser in Singapur
Gesamtkonzeption der ITSM-Architektur über 8 Prozessbereiche, Monitoring-Konzept für gesundheitskritische SLAs und Integrationsdesign für 4 Systeme im Rahmen eines 54-Mio.-$-Programms.
Das Projekt auf einen Blick
Ausgangssituation
Die IT-Rechenzentren von 22 Krankenhäusern in 6 Cluster-Gruppen Singapurs sollten konsolidiert und vereinheitlicht werden — ohne einheitliche ITSM-Architektur und bei höchsten SLA-Anforderungen für gesundheitskritische Systeme.
Fragmentiertes ITSM über 6 Cluster
22 Krankenhäuser in 6 Cluster-Gruppen operierten mit unterschiedlichen ITSM-Prozessen und -Werkzeugen — eine einheitliche Steuerung war nicht möglich.
Hohe SLA-Anforderungen ohne Monitoring-Konzept
Gesundheitskritische Systeme erforderten ein Monitoring, das SLA-Verletzungen in Echtzeit erkennt und eskaliert — ein entsprechendes Konzept fehlte vollständig.
Keine integrierte ITSM-Architektur
InControl, Up.Time, SAP ERP FI/CO und Serena Service Manager wurden nicht integriert betrieben — Prozesslücken und manuelle Doppelarbeit waren die Folge.
Unser Vorgehen
Gesamtkonzeption der ITSM-Architektur
Portamus entwarf die ITSM-Architektur für alle 8 Prozessbereiche: Incident-, Problem-, Change- und Service-Request-Management, Availability-, Capacity-, Asset- und Knowledgebase-Management.
Monitoring-Konzept für gesundheitskritische SLAs
Ein Monitoring-System wurde konzipiert, das die hohen SLA-Anforderungen gesundheitskritischer Systeme überwacht und Eskalationsprozesse automatisch auslöst.
Integrationsdesign für 4 Systeme
Die Schnittstellen zwischen InControl Asset Management, Up.Time Service Monitoring, SAP ERP FI/CO Billing und Serena Service Manager wurden vollständig konzipiert und spezifiziert.
Was sich verändert hat
Krankenhäuser
Die ITSM-Architektur wurde für alle 22 Krankenhäuser in 6 Cluster-Gruppen Singapurs konzipiert.
Projektbudget
Das Gesamtprojekt zur Konsolidierung der Rechenzentren hatte ein Budget von 54 Mio. US-Dollar.
ITSM-Prozessbereiche
Alle 8 ITSM-Prozessbereiche wurden vollständig konzipiert — von Incident Management bis Knowledgebase Management.
Monitoring konzipiert
Das Monitoring-Konzept gewährleistet die Einhaltung der höchsten SLA-Anforderungen für gesundheitskritische Systeme.
Was dieses Projekt erfolgreich machte
ITSM-Architektur rettet Leben
In gesundheitskritischen Umgebungen ist ITSM nicht nur ein IT-Prozessthema — eine fehlerhafte SLA-Überwachung kann direkte Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben.
Integration vor Konsolidierung
Die Konsolidierung von Rechenzentren gelingt nur, wenn die Integrationsarchitektur der ITSM-Systeme vor der Zusammenführung explizit konzipiert wird.
Rolle des Interim Architects
Ein externer Interim Chief Architect schafft in komplexen Multi-Stakeholder-Projekten Klarheit und Verbindlichkeit — ohne die internen Machtdynamiken zu destabilisieren.
Weitere Kundenergebnisse
Europäische Luftfahrtbehörde: Konzeption des Vorfallmeldesystems IORS
Verbesserungsfähiges digitales System für interne Luftfahrtvorfälle, notwendige Integration mit EU-Standard ECCAIRS
Prozesskonzeption IORS, ECCAIRS-Integrationsarchitektur, SAP-Integrationsbewertung, Schulung
IORS produktiv (easa.europa.eu/iors), ECCAIRS integriert, EU-weiter Datenaustausch
Mode & Einzelhandel: ITSM-Modernisierung mit automatisierter CMDB
Kein einheitliches ITSM, fehlende CMDB, isolierte Release-Prozesse für Host- und Java-Entwicklung
ITIL-CMDB mit automatisierter Asset-Discovery, Nagios-Integration, ChangeMan z/OS, Serena PPM
Automatisierte CMDB produktiv, Release-Management produktiv gesetzt, SLAs und OLAs definiert
Versicherungskonzern: Konzernweites Identity & Access Management
Kein automatisiertes, konzernweites IAM, manuelle Berechtigungsprozesse, aufwändige Audit-Auswertungen
IAM-Architektur mit Pre-Boot-Authentication, konzernweites Rollen-/Berechtigungskonzept, Dashboards
Konzernweites IAM produktiv, lückenlose Audit-Trails, 3 IAM-Systeme integriert