Über 300 Versicherungsanwendungen ohne einheitlichen Release-Prozess, 2.000 IT-Mitarbeiter mit unklaren Rollen und kein direkter Link zwischen Release-Management und dem QS-Werkzeug HP QualityCenter/ALM — das war der Ausgangszustand, den Portamus als technischer Teilprojektleiter des Workstreams Releasemanagement antraf. Das Ergebnis: ein vollständiges ITIL-Release-Framework mit drei Release-Typen, 220 rollenbasierten Testfallpaketen, direkter HP QualityCenter/ALM-Integration und einem konzernweiten Rollout mit Schulungen, Walkthroughs und Live-Demos — konzernweit produktiv.

Versicherungskonzern: ITIL-Release-Management für 300+ Anwendungen und 2.000 IT-Mitarbeiter
Konzeption und konzernweiter Rollout eines ITIL-Release-Management-Frameworks für über 300 Versicherungsanwendungen und 2.000 IT-Mitarbeiter — konzernweit im Einsatz.
Das Projekt auf einen Blick
Ausgangssituation
Ein Versicherungskonzern betrieb über 300 Anwendungen ohne standardisiertes Release-Management — Releases wurden dezentral koordiniert, eine Integration mit dem QS-Prozess fehlte, und der Überblick über den Release-Status war für alle Beteiligten unzureichend.
Kein standardisiertes Release-Management
300+ Versicherungsanwendungen wurden ohne einheitlichen Release-Prozess verwaltet — dezentrale Koordination führte zu Inkonsistenzen und erhöhtem Fehlerrisiko.
Fehlende Integration mit QS-Prozessen
Zwischen dem Release-Prozess und dem QS-Werkzeug HP QualityCenter/ALM gab es keine Integration — Testergebnisse und Freigaben wurden manuell übertragen.
Kein einheitliches Schulungs- und Einführungskonzept
Für 2.000 IT-Mitarbeiter in unterschiedlichen Rollen fehlte ein strukturiertes Einführungskonzept mit rollenspezifischen Schulungsunterlagen und Testplänen.
Unser Vorgehen
ITIL-Release-Framework mit 3 Release-Typen
Portamus konzipierte und spezifizierte ein vollständiges ITIL-Release-Framework für Struktur-, Fach- und Kleinreleases — inklusive aller Prozesse, Rollen und Freigabemechanismen.
HP QualityCenter/ALM-Integration
Die Integration zwischen Release-Management und HP QualityCenter/ALM wurde spezifiziert und umgesetzt — 220 Testfallpakete verknüpfen Requirements und Release direkt miteinander.
Konzernweiter Rollout mit Schulung
Der konzernweite Rollout wurde mit einem rollenbasierten Testplan für Service Transition Manager, Delivery Manager und Releasekoordinatoren durchgeführt — ergänzt durch Walkthroughs, Schulungen und Live-Demos.
Was sich verändert hat
Konzernweit
Das Release-Management ist konzernweit produktiv und steuert alle 300+ Versicherungsanwendungen.
Anwendungen
Alle 300+ Versicherungsanwendungen des Konzerns sind in den einheitlichen Release-Prozess eingebunden.
IT-Mitarbeiter eingebunden
Rund 2.000 IT-Mitarbeiter in unterschiedlichen Rollen wurden durch Schulungen, Walkthroughs und Live-Demos eingeführt.
Testfallpakete
220 rollenbasierte Testfallpakete verknüpfen Requirements-Management und Release-Prozess direkt miteinander.
Was dieses Projekt erfolgreich machte
Release-Management braucht Prozesstiefe
Unterschiedliche Release-Typen (Struktur-, Fach- und Kleinreleases) erfordern unterschiedliche Prozesse — ein Einheitsansatz ist für Konzerne mit 300+ Anwendungen nicht skalierbar.
QS-Integration ist nicht optional
Die Integration von Release-Management und QS-Werkzeug ist der kritische Schritt zur Qualitätssicherung — ohne sie bleibt das Release-Management ein administratives Instrument ohne Wirkung.
Rollout ist Changemanagement
Der Erfolg eines konzernweiten Release-Management-Rollouts hängt nicht von der Technologie ab — sondern vom strukturierten Changemanagement mit rollenspezifischen Schulungen und kontinuierlichem Wissenstransfer.
Weitere Kundenergebnisse
Europäische Luftfahrtbehörde: Konzeption des Vorfallmeldesystems IORS
Verbesserungsfähiges digitales System für interne Luftfahrtvorfälle, notwendige Integration mit EU-Standard ECCAIRS
Prozesskonzeption IORS, ECCAIRS-Integrationsarchitektur, SAP-Integrationsbewertung, Schulung
IORS produktiv (easa.europa.eu/iors), ECCAIRS integriert, EU-weiter Datenaustausch
Mode & Einzelhandel: ITSM-Modernisierung mit automatisierter CMDB
Kein einheitliches ITSM, fehlende CMDB, isolierte Release-Prozesse für Host- und Java-Entwicklung
ITIL-CMDB mit automatisierter Asset-Discovery, Nagios-Integration, ChangeMan z/OS, Serena PPM
Automatisierte CMDB produktiv, Release-Management produktiv gesetzt, SLAs und OLAs definiert
Gesundheitswesen: ITSM-Architektur für 22 Krankenhäuser in Singapur
Fragmentiertes ITSM über 6 Cluster und 22 Krankenhäuser, keine einheitliche SLA-Überwachung
Gesamtkonzeption ITSM-Architektur (8 Prozessbereiche), Monitoring-Konzept, Integrationsdesign für 4 Systeme
Einheitliche ITSM-Architektur für 54-Mio.-$-Programm, SLA-fähiges Monitoring, Integrationskonzept geliefert